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05. Januar 2017

Infografik: 2016 das Jahr der Ransomware

Die Cyberkriminalität stand 2016 ohne Frage im Licht der Ransomware. Dabei haben sich die Verbrecher, die mit Hilfe von Erpressungstrojanern die Daten ihrer Opfer verschlüsseln und nur gegen ein entsprechendes Entgelt wieder freigeben, zunehmend auf Unternehmen gestürzt. Die Vorgehensweise der Erpresser wird hierbei immer raffinierter und perfider.

teaser-ransomware-infografik.jpgSo fand Anfang Dezember 2016 eine besonders schwer zu erkennende Angriffswelle statt. Durch korrekt adressierte und grammatikalisch richtige E-Mails wurden gezielt Personalabteilungen angegriffen. Die angehängten Daten der Mails, die mit der Schadsoftware behaftet waren, nahmen dabei konkreten Bezug auf tatsächliche Stellenausschreibungen des jeweiligen Unternehmens.

Auch in Sachen Entwicklung treten die Kriminellen nicht auf der Stelle. 2016 wurden 62 neue Ransomware-Familien entwickelt und der Ransomwaretrojaner Cryptowall hat alleine einen Schaden von 325 $ Millionen Dollar verursacht - das entspricht ungefähr dem achtfachen der Baukosten des Empire State Buildings.

Durch unzureichende Schutzmaßnahmen und nicht aktuelle Systeme gestaltet sich die Verhinderung einer Infektion problematisch. Somit sollten sich Unternehmen auf eine ausgereifte Backup-Strategie konzentrieren, sodass Systeme wiederhergestellt werden können und eine Lösegeldzahlung nicht stattfinden muss. Unglücklicherweise wurden 2016 bereits im ersten Quartal 209$ Millionen Lösegeld durch Ransomware erpresst.

Mehr Zahlen finden Sie in unserer Infografik zur Ransomware 2016.

Zum Download der Infografik

Themen: Datensicherung, RansomWare, Aktuelles

Autor: Benjamin Binder | Marketing bei FAST LTA

Zum Download der Infografik
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