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Aktuelle Informationen

26. Juli 2017

Aktuelle Sammlung rund um das Thema Ransomware

Ransomware wird nicht verschwinden, so viel steht fest. Die Geschäftsmodelle sind zu lukrativ, die Angreifer werden so gut wie nie enttarnt, und es gibt ständig neue Sicherheitslücken. Wo Krypto-Trojaner anfangs eher zufällig auch Unternehmen trafen, gibt es inzwischen eine ganze Reihe mehr oder weniger prominenter Fälle - wobei die weitaus größere Mehrzahl nicht bekannt werden dürfte.

Wir sammeln für Sie aktuelle Meldungen zum Thema - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Dieser Artikel wird in unregelmäßigen Abständen aktualisiert.


Aktuelle Meldungen

17. August 2017 | golem.de - Not-Petya-Angriff kostet Maersk 200 Millionen US-Dollar. Die dänische Reederei rechnet mit Kosten und Umsatzeinbußen von 200 bis 300 Millionen US-Dollar durch den Not-Petya-Angriff. Die Verluste sollen dabei vor allem im dritten Quartal 2017 in der Bilanz anfallen.

21. Juli 2017 | silicon.de – Cybercrime kostet deutsche Wirtschaft 55 Milliarden Euro jährlich. Jedes zweite Unternehmen wurde in den letzten beiden Jahren Opfer von Spionage, Sabotage oder Datendiebstahl. So gelangten Patentinformationen, Finanzdaten, Emails oder personenbezogene Daten in die Hände von Kriminellen.

7. Juli 2017 | The Hacker News – Der Programmierer der Ransomware Petya veröffentlicht einen Master-Key, mit dem sämtliche Opfer ihre Daten entschlüsseln können. Der Schlüssel funktioniert jedoch nur bei den Petya-Versionen, nicht etwa bei der Schadsoftware NotPetya, die der Petya-Software nachempfunden wurde.

6. Juli 2017 | golem.de – Die Ransomware Petya sorgte beim Kondomhersteller Durex in UK für Logistikausfälle und mögliche Umsatzeinbußen von bis zu 100 Millionen Pfund. Die gleiche Ransomware sorgte auch in einer deutschen Produktionsstätte des Schokoladenherstellers von Milka für erhebliche Poduktionsengpässe.

28. Juni 2017 | nltimes.nl – Wohl ebenso Opfer von "NotPetya" ist die FedEx-Tochter TNT Express gewesen. Auch wenn TNT den Angriff, der zu stundenlangem Ausfall von IT-Systemen führte, nicht offiziell kommentieren wollte, berichteten Mitarbeiter: "Die Fahrer bekommen derzeit keine Aufträge, und die Schlagbäume bleiben geschlossen".

28. Juni 2017 | heise.de – Ende Juni 2017 wurde die gesamte Ukraine schwer von einem Ransomwareangriff getroffen. Eine Ransomware, die der Schadsoftware Petya nachempfunden war, infizierte demnach zahlreiche Systeme von ukrainischen Energieunternehmen, Banken, Medien und Mobilfunkanbietern. Anders als Petya hatte die Schadsoftware jedoch als Primärziel Chaos zu stiften und nicht Geld zu erpressen, wodurch sie "NotPetya"getauft wurde. Als Schwachstelle wurde das Buchhaltungsprogramm MeDoc ausgemacht.

26. Juni 2017 | heise.de – Kurios ist ein Fall in Australien: dort wurden Tempo- und Rotlichtkameras (Blitzer) Opfer einer WannaCry-Attacke. 590 Strafen wegen Schnellfahrens oder Rotlichtvergehen hat die Polizei des australischen Bundesstaates Victoria zurückgezogen - und es könnten noch bis zu 8000 werden, da wohl noch mehr Kameras betroffen sind. Erstaunlicherweise waren die Kameras selbst gar nicht mit dem Internet verbunden. Wie der Virus auf die Kameras gelangen konnte, ist ein Rätsel.

23. Juni 2017 | engagdet.de – 1 Monate nachdem die Deutsche Bahn von der Ransomware WannaCry angegriffen wurde, hatte auch der japanische Autohersteller Honda mit der Schadsoftware zu kämpfen. Folgend musste ein japanisches Werk für einen Tag stillgelegt werden.

13. Mai 2017 | heise.de – Eine der weitläufigsten Angriffswellen traf Mitte Mai auch die Deutsche Bahn. Dabei infizierte die Ransomware WannaCry die Systeme und zeigte sich daraufhin auf den öffentlichen Anzeigetafeln. Eine veröffentlichte Info, die eine erhebliche Schwachstelle von älteren Windowssystemen preisgab, sorgte hierbei für eine rasante Verbreitung des Schädlings.

Studien und Hintergründe

SentinelOne – Laut einer Studie haben ca. 60% der befragten deutschen Unternehmen, nach einem Ransomware-Angriff, ihr Vertrauen in die bestehende Cybersicherheits-Lösung verloren und ca. 40% legen in ihrer Sicherheitsstrategie nun mehr Fokus auf die Risikominimierung. 25% der leitenden IT-Angestellten der deutschen Unternehmen, die von einer Attacke betroffen waren, verloren ihren Arbeitsplatz.

security-insider.de – In einem Artikel für das Sicherheits-Portal Security Insider legt sich Matthias Frühauf von Veeam fest: "Täglich tauchen neue Sicherheitslücken auf und Angriffe werden immer ausgefeilter, wodurch eine hundertprozentige Absicherung nie möglich sein wird."

Themen: Datensicherung, RansomWare

Autor: Benni Binder |

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